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"I Look To You"
Alles über Whitneys neues, aufregendes Comebackalbum

Cover | Bilder | Titelliste | Veröffentlichungsdaten | Singles | Single-Cover | Presse | Texte | Charts | Kaufen | im Radio wünschen


Cover
'I Look To You'


Bilder
'I Look To You'


Titel
1. Million Dollar Bill (Alicia Keys/Swizz Beats) | 3:24 | hier reinhören
2. Nothin' But Love (Fernando Garibay/Danja) | 3:35
3. Call You Tonight (Johntá Austin/Stargate) | 4:08
4. I Look to You (R. Kelly/Ricky Stewart/Harvey Mason, Jr.) | 4:26 | Text | hier reinhören
| Legale MP3
5. Like I Never Left (Claude Kelly/Akon) (feat. Akon) | 3:49 | hier reinhören
6. A Song For You (Leon Russell) | 4:11 | hier reinhören
7. I Didn't Know My Own Strength (D. Warren/D. Foster) | 3:39 | Text | hier reinhören
8. Worth It (Eric Hudson/Johntá Austin) | 4:40
9. For The Lovers (Nathaniel Hills) | 4:14
10. I Got You (Akon) | 4:12
11. Salute (R. Kelly) | 4:10
[12. I Didn't Know My Own Strength (Peter Rauhofer Mixshow)- exklusiv bei iTunes] [12. I Didn't Lnow My Own Strength (Daddy`s Groove Magic Island Radio Mix) (auf der japanischen Sonderedition)

Auf WhitneyHouston.com das ganze neue Album anhören.
Alle Lieder ausschnittsweise anhören.

Die japanische Sonderedition (4. November 2009), wird neben der zwölf Titel enthaltenden üblichen CD auch eine DVD mit Videos zu:

1. Million Dollar Bill
2. I Look To You
3. Saving All My Love for You
4. Greatest Love of All
5. I Wanna Dance With Somebody
6. I Will Always Love You
7. I'm Every Woman
8. Trailer für den Film "Warau Keikan", dessen Titellied "I Didn't Know My Own Strength" ist. Außerdem wird die Edition zweisprachige Liedtexte enthalten und die Noten.
Hier bei jpc.de vorbestellen.


Veröffentlichungsdaten
Das neue Album erscheint in Deutschland am 28. August 2009, in Frankreich am 31. August 2009 und in den USA am 1. September 2009.


Singles
Am 27. Juli feierte "I Look to You" auf hr3 (andere Sender unbekannt) Premiere (siehe hier). Zuvor wurde am 24. Juli 2009 bereits im US-Radio Whitney Houstons erste Singleauskopplung aus dem Album vorgestellt. Es handelt sich hierbei um das Titelstück "I Look to You". Am 6. August 2009 feierte "Million Dollar Bill" seine Radiopremiere in den USA. Ab 17. August wird die Single offiziell an die Radiostationen ausgeliefert. Am 21. August erscheint "Million Dollar Bill" als MP3-Single in Deutschland.

Am 2. Oktober erscheint die Doppel-Single "Million Dollar Bill" und "I Look To You" in Deutschland.
Titelliste:
1. I Look To You
2. Million Dollar Bill
"Million Dollar Bill"/"I Look To You"-CD-Single bei Amazon.de vorbestellen.
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Am 7. Dezember 2010 wurde "Worth It" als dritte US-Single bestätigt.


Single-Cover
I Look To You/Million Dollar Bill


Presse
Artikel aus dem Vorfeld der Albumveröffentlichung finden sich hier.

Rezensionen:

  • "Zurück auf der Tonleiter", TT.com, 26. August 2009
  • "Vom Tropf auf die Füße gestellt", Der Tagesspiegel, 27. August 2009
  • "Houston sucht den Puls der Zeit", ORF.at, 27. August 2009
  • "Whitney Houston ist wieder zurück", B.Z., 28. August 2009
  • "Aufstieg und Fall einer Pop-Diva", Berliner Morgenpost, 28. August 2009
  • "Gott, Starpower & Retusche: Das Comeback der Whitney Houston", Queer.de, 28. August 2009
  • "Whitney Houston: Die Stimme ist wieder da", Badische Zeitung, 28. August 2009
  • "Die Wiedergängerin", Die Presse, 30. August 2009
  • "Auferstehung der Soul-Göttin", Berliner Kurier, 06. September 2009



  • Brigitte Schokarth schreibt auf Kurier.at am 27. August 2009:
    Whitney Houston hat im Zuge ihres Comebacks eine neue Platte aufgenommen. Die CD "I Look To You" bietet kaum Überraschungen.

    Überraschungen gibt es auf "I Look To You" keine. Whitney Houston bringt den Sound, den sich ihre Fans erwarten: Braver R&B mit Hit-Potenzial - so, als hätte sie zehn Jahre musikalische Entwicklung verschlafen. Houstons Stimme ist durch den jahrelangen Drogenmissbrauch tiefer und rauer geworden. Das gibt ihr im Gegensatz zur klinischen Perfektion von früher mehr Überzeugungskraft.

    Schade, dass das nicht von innovativeren Sounds unterstützt wird. Aber mutige Schritte nach vorne sind vielleicht wirklich zu gewagt, wenn man gerade erst wieder gehen gelernt hat.

    KURIER-Wertung: *** 1/2 (von *****)


    Andreas Schultz schreibt auf Amazon.de:
    Die Redewendung vom Phönix, der sich aus der Asche erhebt, steht für einen kaum erwarteten Neubeginn nach einem totalen Zusammenbruch, -so wie im Fall von Whitney Houston. Eigentlich weiß man gar nicht, wem man dafür zuerst gratulieren soll; der Sängerin selbst oder ihrem Publikum, das jetzt in den Genuss von I Look To You kommt, ihrem ersten Studioalbum nach sieben Jahren musikalischer Funkstille. Dass es nicht das Prädikat “lang erwartet“ trägt, liegt schlicht daran, dass kaum noch jemand mit einem Comeback zu rechnen gewagt hätte, in Anbetracht der Tatsache, dass eine Radiomeldung im Jahr 2001 ihren Tod bekanntgab. Was beileibe nicht abwegig gewesen wäre, aufgrund häufiger Schlagzeilen über Alkohol, Drogen und Ehezwist, abgesagter Auftritte und ihrer ausgemergelten Erscheinung in der Öffentlichkeit. Eine Falschmeldung glücklicherweise, denn Whitney Houston hat heute das Steuer wieder fester denn je in der Hand. Schon das allein macht I Look To You lohnenswert, doch kommt hinzu, dass sich auf dem Album 11 ausgesprochen hörenswerte Songs befinden, die den Ruf der "Queen Of All Divas" fortschreiben. So atmet beispielsweise der Track “A Song For You“ unverkennbar einen Hauch der legendären Shirley Bassey. Wer jedoch glaubt, Whitney Houston habe nach überstandener Lebenskrise mit 45 Jahren nichts Besseres zu tun gehabt, ein möglichst bedeutungsschwangeres Album aufzunehmen, der irrt sich gewaltig. Ihr Lebensgefühl ist auf Disco programmiert, was gleich der Eingangssong “Million Dollar Bill“ aber auch “For The Lovers“ aufs Schönste belegen. Gerade das Fehlen von jeglichem Pathos macht Album samt Interpretin so erfrischend sympathisch. Das schließt ein gewisses Maß an Romantik keineswegs aus, wie Balladen “I Look To You“ und “I Didn’t Know My Own Strenght“ in ihren dezenten Streicherarrangements eindrucksvoll beweisen. Soul-Qualitäten offenbaren sich in “A Song for You“, während “Like I Never Left“ (featuring Akon) und “Worth It“ herrlich entspannten Groove bieten.


    Maren Schürmann schreibt in "Der Westen" am 28. August 2009:
    [...] Sie war immer da, auch die letzten sieben Jahre: Whitney Houston essgestört. Drogensüchtig. Verprügelt vom Ehemann, Sänger Bobby Brown. So lauteten die Schlagzeilen. Dass sie erhobenen Hauptes wieder die Bühne betritt, daran hat kaum einer geglaubt. Doch nach Scheidung und sieben Jahren Pause hat die 46-Jährige nun ihr siebtes Studioalbum vorgelegt: „I Look To You” (Sony). Und das klingt nicht nach einer gefallenen Diva, sondern nach einer reiferen, die gestärkt aus der Krise hervortritt. [...]

    „Oooooh, yeah, yeah” – so beginnt sie ihren ersten Song „Million Dollar Bill”. Ja das klingt nach ihr, diesem Nummer-Eins-Hit-Wunder aus den 80ern. Doch dann beginnt der richtige Gesang, und da spürt man, dass die Jahre nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sind: Ihre Stimme ist rauer, nicht mehr so unschuldig rein, nicht mehr so hoch. Aber kraftvoll. Genauso die modernen Rhythmen, die einen tanzen lassen. Übertrieben eingesetzt bei „A Song For You”, sehr gelungen bei: „I Got You”.

    Im letzten Lied „Salute” bemerkt sie trotzig: „So don't call it a comeback, I've been here for years” – Nenn' es nicht Comeback, ich war die ganzen Jahre da. Das klingt fast nach einer Kampfansage.


    Michael Bauer schreibt auf Letmeentertainyou.de am 27. August 2009:
    Whitney Houston will es noch einmal wissen: Ihre Skandalehe mit Bobby Brown und ihre Drogenkarriere hat sie endlich hinter sich gelassen. Über sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum startet die US-Sängerin mit „I Look To You“ neu durch. Für ihr Comeback hat sie zum einen ihren Entdecker, Produzentenlegende Clive Davis, verpflichtet, zum anderen bekannte Namen wie Akon, Nate „Danja“ Hills, Swizz Beats, David Foster und Diane Warren.

    Die erste Single „Million Dollar Bill“, die das Album eröffnet, stammt aus der Feder von Alicia Keys und groovt im 70er-Soulgewand. Leider fehlt es der Uptempo-Nummer an einer zündenden Melodie, im Radio dürfte sie es daher schwer haben. Vor allem kann Whitney nicht zeigen, was sie stimmlich so alles drauf hat. Oder sollte es besser heißen: hatte?! Der folgende Synthie-Song „Nothin’ But Love“ und der an Ne-Yo erinnernde R’n’B-Track „Call You Tonight“ bestätigen die Vermutung, dass sie stimmliche Herausforderungen möglichst meiden will. Dieses austauschbare Material könnte jedes mehr oder weniger begabte Popsternchen trällern. Von einer Whitney Houston erwartet man definitiv mehr! [...]

    Mit der Ballade „I Look To You“, die ihr R. Kelly geschrieben hat, geht es zumindest musikalisch in die richtige Richtung. Doch auch hier hält sich die 46-Järige dezent zurück, ihre Stimme klingt deutlich tiefer und rauer als früher. Spätestens den selbstbewussten Text von „I Didn’t Know My Own Strength“ hätte Houston dann aus vollem Herzen und in altbewährter Manier schmettern müssen. Doch Fehlanzeige! Sie singt weiterhin mit angezogener Handbremse und man ahnt: Die letzten Jahre scheinen an ihrer Röhre nicht spurlos vorbeigegangen zu sein.

    Vielleicht hält sich Whitney deshalb auch auf der zweiten Albumhälfte an elektronische Plastik-Produktionen: Der Clubkracher „For The Lovers“ geht immerhin noch einigermaßen ins Ohr und in die Beine. Das belanglose „Worth It“, das viel besser zu einer Mariah Carey gepasst hätte, nervt dagegen mit einer sterilen, scheppernden Drumbox. „A Song For You“ beginnt erst vielversprechend mit Piano-Begleitung, bevor schließlich auch hier ein abgenutzter Dance-Beat einsetzt. Mit „Like I Never Left“ gibt es zuvor ein ziemlich langweiliges Duett mit Akon, das lediglich als Albumfüller taugt. [...]

    Wesentlich besser funktioniert das sommerliche „I Got You“, ein weiterer Song von und mit dem Sänger und Produzenten. Auch R. Kelly durfte doppelt ran: Sein ebenfalls hitverdächtiger Beitrag “Salute” beendet “I Look To You” recht versöhnlich. Mit den richtigen Single-Auskopplungen könnte sich Whitney also durchaus wieder auf den Chartsthron zurückkämpfen. [...]

    Fazit: Durchwachsenes Comeback!


    Das Hamburger Abendblatt schreibt am 29. August 2009:
    [...] [N]un steht "I Look To You" in den Läden, ein echtes Krisenverarbeitungsalbum mit vielen starken Songs, in denen Whitney Houston immer wieder die düsteren Kapitel der Vergangenheit thematisiert. Dass sie sich selbst verloren habe, singt sie ("I Didn't Know") und dass sie verblendet gewesen sei ("Like I Never"). Aber auch, dass sie in ihrer schwärzesten Stunde der Glaube gerettet habe. Geschrieben wurden die groovenden R&B- und sanften Soulnummern u. a. von R. Kelly und Alicia Keys. Doch nicht so sehr die musikalische Qualität der Songs überrascht, sondern Whitney Houstons Stimme, die - endlich! - Ecken und Kanten aufweist. Der die Tiefpunkte der vergangenen Jahre im beste Sinne anzuhören sind. "Like I Never Left" heißt eines der neuen Stücke. Das stimmt eben gerade nicht - und ist auch gut so.


    Kirsten Schwarzer schreibt auf cmapus-web.deam 29. August 2009:
    In den letzten Jahren hörte man viel von Whitney Houston, nur nichts Musikalisches. Nach diversen Schlammschlachten und Exzessen in ihrem Privatleben plante sie, ihren Frieden mit einem Obststand auf einer sonnigen Insel zu finden. Doch dann kam der Anruf von Clive Davis, ihrem Entdecker und Förderer, der sie zurück in den Musikzirkus rief. Und hier ist das Ergebnis: „I look to you“, ein Studioalbum nach 7-jähriger Pause, das wir uns einmal etwas genauer anhören wollen.

    Wenn man die einzelnen Lieder des Albums hört, merkt man, dass es nicht an alte Erfolge anknüpfen kann. An der Riege bekannter Songwriter kann es nicht liegen, haben doch R. Kelly und Alicia Keys unter der Gesamtleitung von Clive Davis an „I look to you“ gearbeitet. Aber auch eine große Ballade des Albums wie „I didn’t know my own strenght“, verfasst von Diane Warren, hat trotz gewaltigem Orchestereinsatz und tief gehendem Text keinen Gänsehauteffekt. Whitney Houston hat in all den Jahren der Exzesse vor allem ihre frühere Stimme verloren, die jetzt immer leicht kratzig, blechern und farblos klingt. Der Titelsong „I look to you“ aus der Feder R. Kellys plätschert wie viele andere Songs auf dem Album müde vor sich hin. „Like I never left“ mit Akon klingt wie jedes andere Lied, bei dem er das Mikro in der Hand hatte. Mit einem undefinierbaren Disko-Mix wird der Hörer nach einem eher ruhigen Einstieg im Fall von „A song for you“ erschreckt. Den Schluss des Albums bietet „Salute“, ein Lied, das noch zu einem der besten des Albums zählt, da es den typischen Hymnencharakter von Whitney Houston aufgreift.

    Die Texte, an denen sie selbst teilweise mitgeschrieben hat, sind ihrer Lebensgeschichte auf den Leib geschrieben. Sie können aber leider auch nicht über die halbherzigen Produktionen und die schwindende Stimmgewalt von Whitney Houston hinwegtäuschen. Die Stimme lässt sich nur bedingt im Studio nachbearbeiten im Gegensatz zu den Fotos, die für das Booklet und Cover sicherlich Bekanntschaft mit diversen Grafikprogrammen gemacht haben. Schade, aber „I look to you“ kann an die Qualität ihrer früheren Alben wohl nicht anknüpfen, denkt man nur an den „Bodyguard“ Soundtrack (1992) oder das Album „My love is your love“ (1998). Vielleicht wäre der Obststand doch eine sinnvolle Alternative zur Musik?


    Stefan Weber schreibt in "Monsters and Critics" am 29. August 2009:
    Operation gelungen, Patient wohlauf: Rein musikalisch macht Whitney Houston bei ihrem Comeback nichts falsch.

    Auf dem Papier klingt dieses Comeback fast nach einem unmöglichen Unterfangen: Zunächst einmal muss eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten, die sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, zu einem Neuanfang überredet werden. Denn ihr Rückzug kam ja nicht von ungefähr, hatte sie doch jahrelang privat nur Negativschlagzeilen produziert und als Musikerin mit ihrem letzten Album 'Just Whitney' 2002 einen ziemlichen Flop hingelegt. Selbst nachdem die Sängerin einem Comeback zugestimmt hat, stellt sich immer noch die große Frage: Was kann Whitney Houston im Jahr 2009 noch sein? Wohin musikalisch gehen? Ihr Produzent und Entdecker Clive Davis hat sich für 'I Look To You' für die Nummer-Sicher-Variante entschieden. Und liegt damit erst mal ziemlich richtig.

    Drei Jahre lang sichtete die heute 77-jährige Plattenfirmenlegende Material, ließ hochklassige Songwriter schreiben, engagierte renommierte Produzentennamen. Aber klar, bei diesem Comeback darf nichts schief gehen, sonst ist der ohnehin schon durch Ehe, Exzesse und Eigenwilligkeiten ramponierte Ruf Houstons wahrscheinlich endgültig dahin. Und so landeten jetzt elf Songs auf 'I Look To You'. Sie stellen aufgrund der langen Entstehungszeit eine etwas vorhersehbare Best-of-Auswahl dar. Aber sie sorgen eben dafür, dass wenigstens rein musikalisch betrachtet jetzt alles glatt läuft.

    Denn auf 'I Look To You' darf sich Whitney Houston in all ihren möglichen Facetten zeigen. Soul-Superstar und Piano-Prinzessin Alicia Keys etwa schrieb ihr mit 'Million Dollar Bill' eine klassische Disco-Pop-Nummer im Stile ihrer 80er-Hits auf den Leib. Aber auch an den heutigen Chartgeschmack wird gedacht - 'Nothin' But Love' samt schweren Synthies und vor allem das hochrhythmische 'For The Lovers' sind weder peinlich noch anbiedernd und haben das Zeug zu absolut zeitgemäßen R&B-Hits. Und durch das Duett mit Teenie-Star Akon 'Like I Never Left' werden vielleicht auch Nachgeborene erstmals die Sängerin entdecken.

    Eigentlich schon selbstverständlich - auch auf Balladen wird natürlich gesetzt. Denn hier konnte früher, kann Houston immer noch ihre großartige Stimme ausspielen. Auch wenn diese rauer, ja vielleicht reifer klingt als früher, auf einen Song wie 'I Didn't Know My Own Strength' haben Produzent Davis und Soul-Diva Houston natürlich gewartet. Und obwohl ihr die Worte hier - wie auch überall sonst - von Songwritern in den Mund gelegt wurden, spricht ihr der Text wohl tatsächlich aus tiefstem Herzen, handelt er doch von Tiefpunkten im Leben und dem Sich-wieder-Aufrichten am Glauben (an sich selbst). Ja: Whitney Houston steht wieder. Ob mit 'I Look To You' allerdings auch der frühere Superstar aufersteht, muss man aber wohl abwarten. Rein musikalisch ist das Comeback-Unterfangen schon mal gelungen.


    Das christliche Medienmagazin pro schreibt am 28. August 2009:
    Bei der CD [...] handelt es sich um Texte mit Tiefgang. Houston gibt dabei ein klares Bekenntnis zu Gott ab.

    Die Lieder des Albums "I Look To You" handeln vom Leben der mittlerweile 46-Jährigen mit all seinen Höhen und Tiefen. Die dunkelhäutige Sängerin hat in den Texten ihre schwierige Zeit mit Drogenmissbrauch und häuslicher Gewalt thematisiert. In dem von R. Kelly geschriebenen Titelsong "I look to you" ruft sie Gott um Beistand an.

    In der Ballade singt sie: "Ich schaue auf dich. Nach allem was ich erlebt habe, frage ich, wo ich mich hinwenden kann? Ich schaue auf dich, nachdem mich all meine Kraft verlassen hat, kann ich in dir stark sein", bekennt die Sängerin. "Wenn die Melodien verklungen sind, höre ich in dir ein Lied. Ich schaue auf dich. Mein Damm ist gebrochen, die Mauern, die vor mir sind, stürzen auf mich herab […] Ich brauche dich, damit du mich befreist. Ich brauche dich. Scheine auf mich herab." [...]

    In "Like I Never Left" thematisiert sie ihre vermeintlich verlorenen Jahre, und in "Worth It" geht es darum, dass die verlorenen Jahre gar nicht verloren waren. Auch die Ballade "I Didn't Know My Own Strength", einer von elf Albumtiteln, beschäftigt sich mit dem eigenen Straucheln, "but I didn't crumble" (aber ich bin nicht zerbrochen). [...]

    Heute singt sie "I‘ve got nothing but love … even for those who tried to take me down" (Ich habe nichts außer Liebe, sogar für diejenigen, die mich herunter gerissen haben.) Auch die Beziehung zu ihrem Ex-Mann greift sie in einem Lied auf "It is time to stop this roller coaster and start moving mountains" (Es ist Zeit, die Achterbahn zu stoppen und Berge zu versetzen).


    Ingo Scheel schreibt am 28. August 2009 auf Stern.de lobend:
    Mal ehrlich: Was am wenigsten interessiert, an diesem nächsten Comeback des Jahrzehnts, ist doch letztlich die Musik. Ob die nun eher housig oder soullastig geraten ist, ob die großen Balladen da sind oder fehlen, die Stimme ein wenig kratzt oder immer noch in den letzten Winkel der obersten Oktaven gelangt – Pustekuchen! Whitney ist zurück – das ist die gute Nachricht. Die Crackpfeife ist vom Badezimmerschrank verschwunden, die einst wässrig-müden Augen haben fast wieder den alten Glanz und Bobby Brown, der schlimme Finger, ist auch endlich dort, wo der Pfeffer wächst. Bahn frei für Frau Houston und ihr neues Album. Das heißt "I Look To You" und mag vielleicht kein nächster "One Moment in Time" sein. Es ist vielmehr ein in Maßen edel, auf Länge mehr als okay geratenes Album einer Sängerin, die Michael Jacksons Abschiedscredo "Das war's!" unter Ausschluss der Öffentlichkeit eigentlich schon in die Tat umgesetzt hatte. Und jetzt doch wieder da ist.

    Gut, es gab 2004 noch die "Soul Divas"-Tour, mit der Whitney versuchte, es sich frühzeitig auf dem Altenteil des US-Soul, zwischen Natalie Cole und Dionne Warwick, bequem zu machen. Aber hey, Whitney Houston mit 40 Jahren bereits auf dem Sprung in die Groove-Geriatrie, präsentiert von Tchibo? Dazu sage ich "Nein". Und fünf Jahre später, anno 2009, könnte der Zeitpunkt kaum besser sein. Pop-Amerika (ebenso wie der Rest der Welt) hat sich die Jacko-Trauer so langsam aus den Klamotten geklopft, was könnte da tröstlicher sein, als dass mit Whitney Houston eine Über-Figur aus den 80ern und 90ern auf die Bühne zurückkehrt, die man bereits abgeschrieben hatte. Und die eben nicht – so scheint es jedenfalls, und wir klopfen dreimal auf Holz, dass es stimmen möge – abgeschmiert ist. Ob Britney oder Mariah, Knorpelgöttin Madonna oder die stündlich mehr nervende Lady Gaga - alle beiseite getreten, die Mehrheitsverhältnisse im female Pop könnten sich noch einmal ändern. Der nächste Superbowl, die nächsten Olympischen Spiele, Inaugurationen oder Mandela-Geburtstage kommen bestimmt. Welcome back, Whitney.

    Hannes Ross schreibt auf der selben Seite kritisch:
    Wir wollen kurz mal einen Whitney-Houston-Erinnerungstest mit Ihnen machen. Sind Sie bereit? Okay, los geht’s! Schließen Sie die Augen und denken Sie an Whitney Houston – was sehen und hören Sie da? Ein ausgemergeltes Drogenwrack. Nein, stopp. Wir meinen: Whitney, die Sängerin. Also, noch einmal. Augen zu! Sie sehen eine junge, dauergelockte, hübsche Frau. Sie lächelt und zeigt ihre blendend weißen Zähne. Jetzt hören Sie eine balladige Gospel-Orgel klimpern. Und darüber segelt eine warme Soul-Stimme mit Leichtigkeit durch die Oktaven. Die Musik ist jetzt nur noch Nebensache, die Stimme überleuchtet alles, weil sie die Wärme des Gospels hat und die Virtuosität einer Opern-Sängerin.

    So haben wir Whitney Houston in Erinnerung. Ist doch schön. Und es hätte auch so bleiben können, wenn sich die inzwischen 46-jährige Whitney Houston nicht für ein Comeback entschieden hätte. Nach sieben Jahre Pause erscheint jetzt ihre neue CD "I Look To You". Es soll das Pop-Ereignis des Jahres werden. Natürlich wird sich die CD ein paar Millionen Mal verkaufen, vielleicht sogar auf Platz eins landen, weil es noch jede Menge nostalgische Whitney-Fans gibt, aber ein Dauerbrenner oder gar Klassiker wird "I Look To You" nicht werden. Das Dilemma ist: Whitney Houston steht für die Ära der Super-Diven wie auch Mariah Carey, deren Zeit aber längst vorbei ist. In jeder Castingshow werden ihre Songs von Zahnarzthelferinnen aus Celle nachgeträllert. Eine Superstimme ist kein Gottesgeschenk mehr, sondern nur ein Ausdruck von Disziplin und Technik. Was also tun? Whitney Houston hat sich die besten Songwriter geholt: Alicia Keys, R. Kelly, Akon und Diane Warren. Das Produkt Whitney Houston wurde grunderneuert. Statt Gospel-Orgel jetzt Euro-Dance-Beats, statt lieblichen Oktaven-Sprünge jetzt rau-stimmige Drogen-Beichten. Das mag in die Zeit passen, aber es passt nicht zu Whitney Houston. Es gibt nur einen Whitney-Houston-Moment auf dieser CD. Bei Minute 25. Im Song "I Didn’t Know My Own Strength". Da schimmert kurz die alte Klasse dieser Ausnahmesängerin durch. Für ein Comeback ist das aber leider zu wenig.


    Sebasian Steger schreibt am 29. August 2009 in der Freien Presse:
    New Jersey. Scheidung von Bobby Brown, Gerüchte über Magersucht und Drogeneskapaden - die amerikanische Soul-Diva Whitney Houston stand lange Zeit in keinem guten Licht. Gestern jedoch erschien das siebte Studioalbum der Erfolgs-Sängerin, und zwar genau sieben Jahre nach ihrem letzten Longplayer "Just Whitney", auf dem sie musikalisch mit der Regenbogenpresse abrechnete. Wird die magische Zahl wohl Glück für ein unerwartetes Comeback bringen? "I Look To You" heißt das Werk, in dem die Sängerin zwar alte Qualitäten erreicht, sich aber nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen mag - verständlich, denn Houston muss sich vor allem als ernst zu nehmende Künstlerin rehabilitieren.

    Der Song "I Didn't Know My Own Strength" (deutsch: "Ich kannte meine eigene Stärke nicht") fungiert dabei als Schlüsselmoment. Während sich Piano und Streichquartett zur sanften Begleitung anschicken, zeigt sich die 46-Jährige als selbstbewusste Powerfrau, die sich, passend zu ihrer Rückkehr ins Plattengeschäft, von nichts in der Welt unterkriegen lässt. Einen Soul-Schmachtfetzen erster Güte gibt auch der Titeltrack ab: Die sehr deutlichen kompositorischen Ähnlichkeiten zu ihrem Super-Hit "I Will Always Love You" sollen klar an alte Erfolge anknüpfen. Schließlich war es im Jahr 1992 einer ihrer Karrierehöhepunkte, als die schöne Whitney im Streifen "Bodyguard" an der Seite von Kevin Costner sang, litt und liebte. Der Song besetzte 14 Wochen lang die Nummer eins und avancierte bald darauf zum Evergreen.

    Sie kann es also noch, das mit Inbrunst geschmetterte, große Gefühl. Indes soll die zweite Königsdisziplin des Soul-Gesangs nicht ausbleiben: Mit R&B-Brettern wie "For The Lovers" bedient sie den Tanzboden, wie es eben nur eine Whitney Houston kann - man denke nur an ihr 1987er "I Wanna Dance With Somebody". Besonders der Opener "Million Dollar Bill" lässt den klassischen Disco-Funk auferstehen, dass es nur so eine Freude ist. Dabei klingt sie deutlich reifer, ihr Timbre scheint dunkler als zuvor - schließlich ist die Tochter von Cissy Houston, einer Begleitsängerin in der Band Elvis Presleys, inzwischen keine 20 mehr. Auch das "Röhren" hat sie nicht verlernt: In "A Song For You" verabschiedet sich Mrs. Houston vom sauberen Pop-Püppchen und lässt auch endlich etwas von dem vokalen "Schmutz" zu, wie er der schwarzen, kraftvolle Seele ihrer Patentante Aretha Franklin entliehen sein könnte.

    Andererseits macht Whitney auch den Eindruck, als wäre sie in einen Jungbrunnen gefallen, wenn sie wie eine Nelly Furtado auf modernen Club-Arrangements reitet. Dieser Vergleich drängt sich nicht von ungefähr auf: Letztere Showkollegin schrieb ihr einige Songs für die neue CD auf den Leib. Auch Produzenten-Jungspund Akon und der Tausendsassa R. Kelly hatten am Mischpult ihre Finger im Spiel. Solch ein musikalisches Facelifting gehört natürlich zur Entwicklung eines jeden Künstlers - Whitney steht es allerdings immer dann schlecht zu Gesicht, wenn sich der geneigte Fan von ihr ein wenig mehr Persönlichkeit wünscht. Statt individueller Reflexion der turbulenten letzten Jahre setzt es Disco-Plattitüden und formelhafte Liebesbezeugungen auf belanglosen Mainstream-Beats. Zwischen Beruf und Privatem zieht sie eine dicke Trennlinie - die professionelle Whitney Houston bleibt auf "I Look To You" als Mensch leider unfassbar.

    Große Sprünge wie etwa ein neues "One Moment in Time" wird Whitney so wohl nicht machen können, denn jenen weltumspannenden Zauber, den sie zu den olympischen Spielen 1987 in Seoul versprühte, vermisst man auf der neuen CD. Fans werden sich trotzdem über ein gelungenes Album freuen - eine Stimme von Welt macht auch dann Spaß, wenn sie nur durchschnittliche Songs singt.


    Simone Drescher schreibt in der Stuttgarter Zeitung am 30. August 2009:
    Gestern ist ihr neues Album "I look to you" erschienen, mit dem sie sich ihren Thron der unbestrittenen Soul-Pop-Königin zurückerobern und gleichzeitig ihr neues Image als reife Souldiva einspeisen will. "It's Time to stop this Roller Coaster and start moving Mountains" singt sie zum Beispiel im Stück "Salute" - ein musikalischer Abschiedsgruß an Bobby Brown.

    Kein geringerer als der legendäre, inzwischen 77-jährige Produzent und Entdecker Houstons, Clive Davis, hat sich dem Comeback angenommen. Um nicht den Sprung in die Modernität zu versäumen, hat man außerdem hitsichere Produzenten wie Swizz Beatz, Stargate und Akon engagiert. Das Album ist ein Spagat zwischen dem klassischen Houston-Soul und aktuellem Chartsounds geworden - ähnlich wie das Vorgängeralbum "Just Whitney" (2002). Das war zwar mit drei Millionen verkauften Exemplaren kein Flop, doch an ihre großen Erfolge konnte sie damit nicht anknüpfen.

    Man wird auch jetzt das Gefühl nicht los, dass Whitney Houstons große Zeit ein für allemal vorbei ist. Zwar haben Nummern wie "Million Dollar Bill" (geschrieben und produziert von Alicia Keys), "For the Lovers" oder das gleichnamige Stück des Albums "I look to you" Hitpotenzial, doch die Arrangements reichen nicht an Giganten wie "How will I know", "Greatest Love of all" oder "I will always love you" heran. Ihre Stimme klingt tiefer, manchmal heiser. Das Glockenhafte ist auf der Strecke geblieben. Doch eines wird sich wohl nie ändern: Whitney Houston ist immer noch am besten, wenn sie Balladen singt. Apropos: in der Schnulze "Greatest Love of all" sang sie 1986: "No matter what they take from me, they can't take away my Dignity." Dieser Schwur sollte sich später in sein groteskes Gegenteil verkehren. Bleibt zu hoffen, dass sich Whitney Houston nie wieder von irgendwem die Würde nehmen lässt.


    Die rro music box schreibt am 31. August 2009:
    Das neue Album von Whitney Houston knüpft ohne wenn und aber an die R&B Tradition unserer Zeit an. Trotz Whitneys unvergleichlicher Stimmgewalt, schafft sie es nicht, einen vom Hocker zu hauen. Es scheint fast, als ob ein einziger Produzent für die vielen Songs verantwortlich wäre, die dann von Beyoncé, Mariah Carrey, Christina Aguilera und nun auch wieder Whitney gelitten werden: frei von jeglichem Überraschungsmoment… An der Produktion und am gesanglichen Talent ist nichts auszusetzten. Wenn nur jemand dem ganzen ein Gesicht geben könnte…(cs)


    Jörg Wachsmuth schreibt am 27. August 2009 auf rap2soul, wo es auch Album des Monats September 2009 ist:
    Das Warten ist vorbei! Das am meisten erwartete Album des Jahres ist da! Es ist ein furioses Comeback. Die erste Single aus dem neuen Album trägt den Titel „Million Dollar Bill“, ein wunderbares Uptempo-Stück. Black Music vom feinsten, eine Mischung aus R&B und Soul, geschrieben von Alicia Keys. Am 3. Oktober 2009 wird Whitney Houston bei Wetten Dass auftreten, ihr erster und letzter Auftritt in Deutschlands beliebtester Samstag-Abend-TV-Show ist dann genau zehn Jahre her.

    Mit „I Look To You“ bringt uns Soul-Diva Whitney Houston ihre neue CD, über die das amerikanische Rolling Stone Magazin sagt „It´s unmistakable: Whitney is back!“ (Es ist unverkennbar: Whitney ist zurück!).

    Eine schwere Zeit liegt hinter ihr. In den 80ern tönte es aus den Radios „I Wanna Dance With Somebody, Who Loves Me“. Es war der Anfang einer beeindruckenden Karriere. Die Houston hatte diese besondere Stimme. Sie eroberte Charts, Herzen und dann den R&B-Sänger Bobby Brown. Mit dem Mitglied der Formation New Edition sang sie „Something in Common“. Es ging vor den Traualtar. Bobby Brown, damals in den 90ern selbst ein gefeierter Star des New Jack Swing, schien das große Glück. Das Paar wurde Eltern. Dann drehte sich das Glück. Musikalisch ging es bergab. Gewalt, Alkohol und Drogen bestimmten die Berichte über die beiden Black Music Stars. Seltene öffentliche Auftritte, zeigten eine gesundheitlich angegriffene und abgemagerte Soul-Diva. Die Ehe zerbrach, zum Glück für Whitney.

    Ihre Tochter gab ihr die Kraft für das Comeback. Vielleicht rührt daher auch der Titel „I Look To You“. Mit Rapper Akon stimmt Whitney den Song „Like I Never Left“ an und wahrlich hat man schon beim ersten hören das Gefühl die Houston war nie weg, hat nicht fast 10 Jahre Musik-Pause hinter sich. Eine Mischung aus Balladen und Uptempo, typisch für sie. Musikalisch hat sie auch Clive Davis an ihrer Seite. Ein Traumpaar, 2000 erschien ihr Greatest Hits Album.

    Der Titeltrack „I Look To You“ stammt, wie „Salute“ aus der Feder von R. Kelly, für die wunderbare Soul-Ballade „I Didn´t Know My Own Strenght“ zeichnet Diane Warren verantwortlich.

    Elf wunderbare Tracks finden sich auf dem bei Arista erschienen Album. Und nun die Einschätzung. Beim ersten anhören hatte ich den Eindruck, okay, sie ist zurück kommt aber nicht an sich ran. Aber ganz ehrlich: Whitney Houston ist die Soul-Diva. Ihr Album hört man nicht nur einmal, man hört es ein zweites, ein drittes, ein viertes, …, ein zwanzigstes, …, mal und das Album wird immer besser. Mit „I Look To You“ liegt ein hervorragendes Soul-Album vor, eingesungen von einer unverwechselbaren Stimme. Whitney Houston ist zurück, sie sieht gut aus, hört sich gut an und es ist, als wäre es kein Comeback, weil sie doch immer da war. Ein Hörgenuss.


    morgenweb schreibt am 3. September:
    Das ewige Gerede von Comebacks ist selten angebracht, auch bei Whitney Houston nicht: Klar, die 46-Jährige hat sieben Jahre seit ihrem eher überflüssigen letzten Versuch "Just Whitney" (2002) ins Land gehen lassen. Aber das ist nicht mal die längste Pause, die sich die Vorreiterin der R&B-Stimmumfangsköniginnen in ihrer Karriere verordnet hat. "I Look To You" ist tatsächlich erst das sechste echte Studio-Album der R&B-Diva seit ihrem Durchbruch 1985 mit der Ballade "Saving All My Love For You", an der heute noch reihenweise Möchtegern-Castingstars zerschellen wie Nussschalen im Bermuda-Dreieck.

    Bis auf die Auswahl der Kompositionen macht Houston auf "I Look To You" alles richtig: Sie lässt ihre immer noch eindrucksvolle Stimme reifer, rauer und dunkler klingen, nutzt aber jede Gelegenheit, um ihre Extraklasse mit wohldosierten Ausbrüchen in exorbitante Höhen zu demonstrieren. Inhaltlich bleibt sie im Ungefähren, beschreibt vage den Kampf einer nicht immer starken Frau gegen Was-auch-immer - ihre Fans werden die Lücken aus den Boulevard-Schlagzeilen zu füllen wissen. Auch musikalisch agiert sie mit Partnern wie Akon, R. Kelly oder Swizz Beats geschickt: Die Beats sind modern, ohne sich anzubiedern, viele Samples zitieren dezent die frühen 80er, was alte Fans wachrütteln könnte. Und dank ihrer gesanglichen Extraklasse macht sie im Prinzip recht langweilige Songs richtig interessant. Was sie mit guten Songs angestellt hätte, zeigt ihre Interpretation von Leon Russells "A Song For You", die trotz billiger House-Effekte grandios ist. Mehr davon hätte aus diesem Album tatsächlich ein Comeback gemacht, wie Whitney Houston es zuletzt 1998 mit "My Love Is Your Love" hingelegt hat".


    Antene Thüringen wählt am 7. September "I Look To You" zum Album der Woche mit folgender Begründung:


    Mehr als sieben Jahre ist schon eine lange Zeit, vor allem wenn man sie mit Warten verbringt. Das Warten auf neue Musik von Whitney Houston hat aber nun ein Ende.

    Das neue Album „I look to you“ ist erschienen. Wie die sieben Jahre für die Künstlerin verlaufen sind, weiß man nicht so genau. Mit Sicherheit war da nicht alles nur

    Sonnenschein. Dass diese Zeit nicht spurlos an ihr vorüberging, ist nicht zu überhören. Die Patina ihrer Stimme ist nicht nur dem natürlichen Älterwerden zuzuschreiben.

    Aber wie heißt es doch immer, was mich nicht umbringt, macht mich stark. Wir können natürlich nicht Whitney Houstons Innenleben beurteilen, aber auf ihre

    Künstlerische Arbeit bezogen, stimmt der Spruch absolut. „I look to you“ ist ein R’n’B-Album mit großartigen Songs von großen Autoren und einer Sängerin, die sich und

    ihren Zuhörern nicht mit übertriebener Stimmakrobatik beweisen muss, dass auch sie zu den ganz Großen gehört. In diesem Fall ist weniger auf jeden Fall mehr.


    Tom Bullmann schreibt am 12. September in der Neuen Osnabrücker Zeitung:

    Und wie hört sich „die Neue“ von Whitney denn an? „I Look To You“ bietet musikalisch keine Überraschungen. Das hat auch niemand wirklich erwartet.

    House- und Discobeats liefern tanzbar-treibende Fundamente zu Songs, an denen Ikonen wie R. Kelly, David Foster und Akon beteiligt waren. Alicia Keys schrieb und produzierte die erste Singleauskopplung „Million Dollar Bill“.

    Natürlich gibt es auch jede Menge ruhigere, balladeske Lieder, die sich hymnisch in die Gehörgänge fräsen. Dabei verzichtet die Diva auf die koloraturhaften Beweise überirdischer Stimmgewalt. Stattdessen geht „The Voice“ eher erdig vor, lässt auch mal eine heisere, raue Passage zu und bietet so einen reizvollen Gegenpol zu den nach wie vor leicht zugänglichen Instrumentaltracks.


    Michael Horowitz schreibt am 18. September 2009 im KURIER:
    Ö3. Im Autoradio wunderbare Musik. Roxy Music, Earth, Wind & Fire, Natalie Cole.

    Doch plötzlich Kaugummi-Melodien, typischer US-Studio-Mix vom Fließband: das grandiose Comeback der Soul-Diva Whitney Houston wird präsentiert. Oh Lord, klingt diese Art von Musik austauschbar. Gefallene Engel sind ein Teil des Pop-Geschäftes. Der hysterischen Masseneuphorie folgt oft Selbstzerstörung.

    Mariah Carey, Britney Spears, Amy Winehouse. Und Whitney. Schön, sexy, stimmgewaltig - 170 Millionen verkaufte Alben, 411 Ehrungen, 6 Grammys. Doch plötzlich der Absturz. Viele dunkle Jahre. Bei den seltenen Konzerten das traurige Bild von einem zitternden Skelett in Abendrobe, dem Texte nicht mehr einfallen.

    Drogen, Schlägereien, Einsamkeit.

    Fast das Ende. Doch Marketing-Genies bastelten jahrelang am Comeback der erfolgreichsten Sängerin aller Zeiten . Die Pop-Queen ist wieder da. Hoffentlich ist das nächste Album besser.


    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt am 15. September 2009:
    Genauso steil, wie Whitney Houston Mitte der Achtziger zu einem strahlenden Stern aufgestiegen ist, war ihr Fall gegen Ende der Neunziger in einen tiefen Sumpf aus Drogensucht und Eheproblemen. Nachdem die prototypische Soul-Diva ihr Leben offensichtlich nun wieder in den Griff bekommen hat, stehen sieben Jahre nach ihrer letzten musikalischen Äußerung die Zeichen ganz auf Neuanfang. Allerdings kann sie mit ihrem gerade erschienenen Album "I Look To You" (Arista/Sony Music) nur bedingt überzeugen. Dabei geht es überaus vielversprechend los: Alicia Keys hat ihr mit "Million Dollar Bill" einen so klassischen wie modernen Groove verpasst, der sofort in die Beine und Ohren geht. Was danach folgt, ist eine absehbare Mischung aus zeitgeistigen Tanznummern und pathetisch-pompösen Balladen. Schwerer wiegt jedoch, dass Houston selten Raum zur Entfaltung gegeben wird. Ihr Stimme mag zwar nicht mehr ganz so kristallklar und voluminös sein, sie hat dafür an Charakter gewonnen. Statt diese Ausdruckskraft stärker zu betonen, wird der Gesang bis zum Unpersönlichen geglättet. Keine fulminante Rückkehr auf den Soul-Thron also, aber ein erster Schritt, der zeigt, dass mit Whitney Houston in Zukunft wieder zu rechnen ist.


    PRIDE1 Radio schreibt am 02. September 2009 über "Million Dollar Bill"
    Über Geld spricht man nicht, dachte sich Whitney Houston. Also hat sie sich entschlossen, darüber zu singen. "Million Dollar Bill": So heißt die Comebacksingle der großen Diva, die sie nach Jahren der Skandale wieder nach oben bringen soll.

    Auch wenn man Whitney Houston stets sofort mit großen Balladen wie "I Will Always Love You" und "One Moment In Time" in Verbindung bringt - zu den ganzen großen Welthits der legendären US-Sängerin zählen mit "I Wanna Dance With Somebody", "How Will I Know" und "I'm Every Woman" auch zahllose Uptempo-Klassiker.

    Nachdem in den vergangenen Wochen bereits einige unfertige Teile aus dem kommenden Album im Internet aufgetaucht waren, überrascht die vielfache Grammy-Preisträgerin bei der Auswahl der ersten Single aus ihrem neuen Album "I Look To You" jetzt mit einer funky Sommer-Nummer. Bei der Produktion des Songs "Million Dollar Bill" stand der Sängerin das Kompetenzteam Swizz Beatz, die schon für Beyoncé und Gwen Stefani Welthits produziert haben und das Team von Alicia Keys zur Seite. Das lang erwartete Comeback-Album "I Look To You" ist seit ein paar Tagen im Handel. Neben Alicia Keys und Swizz Beatz finden sich dabei mit Akon, R. Kelly (der den Titelsong beisteuerte), David Foster und dem norwegischen Hit-Produzententeam Stargate jede Menge Hochkaräter in den Songwriter- bzw. Produzenten-Credits. Der Titelsong "I Look To You" konnte sich in Deutschland aus dem Stand in den Top 60 der Airplaycharts platzieren.


    Texte
    4. I Look to You (Text: R. Kelly; Übersetzung)
    As I lay me down,
    heaven hear me now.
    I'm lost without a cause
    after giving it my all.

    Winter storms have come
    and darkened my sun.
    After all that I've been through
    Who on earth can I turn to?

    [Refrain:]
    I look to you.
    I look to you.
    After all my strength is gone,
    in you I can be strong
    I look to you.
    I look to you.
    And when melodies are gone,
    in you I hear a song.
    I look to you.

    About to lose my breathe,
    there's no more fighting left,
    Sinking to rise no more,
    searching for that open door.

    And every road that I've taken
    lead to my regret.
    And I don't know if I'm going to make it.
    Nothing to do but lift my head

    [Refrain]

    My levees are broken
    My walls have come
    tumbling down on me

    The rain is falling.
    Defeat is calling.
    I need you to set me free.

    Take me far away from the battle.
    I need you.
    Shine on me.
    [Refrain]


    7. I Didn't Know My Own Strength (Text: Diane Warren; Übersetzung)
    Lost touch with my soul.
    I had no where to turn.
    I had no where to go.
    Lost sight of my dream.
    Thought it would be the end of me.
    I thought I’d never make it through.
    I had no hope to hold on to.
    I thought I would break.

    [Refrain:]
    I didn’t know my own strength,
    and I crashed down, and I tumbled,
    but I did not crumble.
    I got through all the pain.
    I didn’t know my own strength.
    Survived my darkest hour.
    My faith kept me alive.
    I picked myself back up.
    Hold my head up high.
    I was not built to break.
    I didn’t know my own strength.


    Found hope in my heart.
    I found the light to light
    my way out of the dark.
    Found all that I need,
    here inside of me.
    I thought I’d never find my way.
    I thought I’d never lift that weight.
    I thought I would break.

    [Refrain]

    There were so many times,
    I wondered how I’d get through the night.
    I thought [I] took all I could take.


    [Refrain]

    I was not not built to break.
    No, no.
    I got to know my own strength.




    Charts
    "I Look To You" war Platz 1 in Deutschland, den Vereinigten Staaten (301.396 verkaufte Einheiten in der ersten Woche) und Italien, in den Niederlanden, in der Schweiz, in Polen, in Europa und in Kanada!

    "I Look To You" (Album)
  • Jahrescharts 2009: Platz 65 bei Amazon.de | Platz 45 bei www.charts-surfer.de | Platz 73 in Großbritannien
  • Deutsche Albumcharts (GOLD):
  • 11. September Platz 1 | 18. September Platz 5 | 25. September Platz 7 | 02. Oktober Platz 12 | 09. Oktober Platz 14 | 16. Oktober Platz 17 | 23. Oktober Platz 15 | 30. Oktober Platz 28 | 07. November Platz 43 | 14. November Platz 64 | 21. November Platz 75 | 28. November Platz 89 | 04. Dezember Platz 90 | 11. Dezember Platz 92 | 18. Dezember Platz 96 | 25. Dezember 104 | 01. Januar 2010 79 | 08. Januar 2010 88
  • Amerikanische Albumcharts (Platin):
  • 09. September Platz 1 | 16. September Platz 3 | 23. September Platz 2 | 30. September Platz 4 | 07. Oktober Platz 13 | 14. Oktober Platz 13 | 21. Oktober Platz 15 | 28. Oktober Platz 20 | 04. November Platz 30 | 11. November Platz 42 | 18. November Platz 65 | 25. November Platz 62 | 03. Dezember Platz 59 | 10. Dezember Platz 99 | 17. Dezember Platz 116 | 24. Dezember Platz 63 | 31. Dezember Platz 58 | 07. Januar 2010 Platz 101 | 14. Januar Platz 108 | 21. Januar Platz 133 | 28. Januar Platz 147 | 4. Februar Platz 155 | 11. Februar Platz 135 | 18. Februar Platz 168 | 25. Februar Platz 164
  • Britische Albumcharts (GOLD):
  • 25. Oktober 2009 Platz 3 | 01. November Platz 7 | 08. November Platz 13 | 15. November Platz 24 | 22. November Platz 36 | 29. November Platz 46 | 06. Dezember Platz 44 | 13. Dezember Platz 52 | 20. Dezember Platz 51 | 27. Dezember Platz 48 | 03. Januar Platz 64 | 10. Januar Platz 62 | 17. Januar Platz 80 | 24. Januar Platz 98
  • Europäische Albumcharts:
  • 10. September 2009 Platz 1 | 25. September 2009 Platz 3 | 22. Oktober 2009 Platz 17 | 29. Oktober 2009 Platz 4 | 06. November 2009 Platz 9
  • Italienische Albumcharts:
  • 07. September 2009 Platz 1
  • Kanadische Albumcharts:
  • 09. September 2009 Platz 1 | 16. September 2009 Platz 8 | 23. September 2009 Platz 3
  • Schweizer Albumcharts:
  • 09. September 2009 Platz 1
  • Niederländische Albumcharts:
  • 11. September 2009 Platz 1
  • Schwedische Albumcharts (GOLD):
  • 04. September 2009 Platz 2 | 11. September 2009 Platz 2 | 11. September 2009 Platz 3 | 11. September 2009 Platz 4
  • Norwegische Albumcharts:
  • 09. September 2009 Platz 2
  • Französische Albumcharts (GOLD):
  • 09. September 2009 Platz 3
  • Österreichische Albumcharts (GOLD):
  • 09. September 2009 Platz 3
  • Portugiesische Albumcharts:
  • 09. September 2009 Platz 25
  • Irische Albumcharts:
  • 09. September 2009 Platz 38 | 23. Oktober 2009 Platz 3 | 30. Oktober Platz 5 | 06. November Platz 8 | 13. November Platz 14 | 20. November Platz 21 | 27. November Platz 30 | 27. November Platz 30 | 4. Dezember Platz 32 | 11. Dezember Platz 29 | 18. Dezember Platz 31 | 25. Dezember Platz 31
  • Polnische Albumcharts (GOLD):
  • 09. September 2009 Platz 39 | 16. September Platz 1 | 23. September Platz 2 | 30. September Platz 10 | 07. Oktober Platz 7 | 14. Oktober Platz 9 | 21. Oktober Platz 14 | 21. Oktober Platz 19 | 28. Oktober Platz 30 | 06. November Platz 34 | 13. November Platz 49
  • Australische Albumcharts:
  • 13. September 2009 Platz 16
  • Dänische Albumcharts:
  • 13. September 2009 Platz 2 | 27. September 2009 Platz 12
  • Finnische Albumcharts:
  • 13. September 2009 Platz 17 | 27. September 2009 Platz 36
  • Flämische Albumcharts:
  • 13. September 2009 Platz 10 | 20. September 2009 Platz 7
  • Wallonische Albumcharts:
  • 13. September 2009 Platz 25
  • Taiwanesische Albumcharts:
  • 20. September 2009 Platz 6
  • Taiwanesische internationale Albumcharts:
  • 20. September 2009 Platz 1
  • Spanische Albumcharts:
  • 23. September 2009 Platz 3
  • Hong-Kong-Albumcharts:
  • 24. September 2009 Platz 1
  • Thailändische Albumcharts:
  • 24. September 2009 Platz 1
  • Türkische Albumcharts:
  • 30. Oktober 2009 Platz 1
  • Ungarische Albumcharts (GOLD):
  • 26. November 2009 Platz 23
  • Russland: (GOLD)
  • "I Look To You" (Lied)
  • Billboard R&B/Hip-Hop Songs:
  • 30. Juli 2009 Platz 27 | 06. August Platz 20 | 15. August Platz 19 | 20. August Platz 23 | 28. August 26 | 12. September 27 | 18. September 25 | 25. September 22
  • Billboard Adult Contemporary Charts:
  • 15. August 2009 Platz 26 | 20. August Platz 24 | 28. August Platz 23 | 04. September Platz 24 | 11. September Platz 24
  • Billboard Hot 100
  • 15. August 2009 Platz 74 | 28. August Platz 99 | 04. September Platz 98 | 11. September Platz 70 | 18. September Platz 88 | 25. September Platz 83
  • Radio-Charts Deutschland:
  • 42/2009 Platz 85 | 43/2009 Platz 85
  • Radio-Charts Schweiz
  • 42/2009 Platz 48 | 43/2009 Platz 48 | 44/2009 Platz 41 | 45/2009 Platz 42

    "Million Dollar Bill"
  • Billboard R&B/Hip-Hop Songs:
  • 15. August 2009 Platz 71 | 20. August 72 | 28. August Platz 56 | 12. September Platz 56 | 18. September Platz 49 | 25. September Platz 45
  • Hot Adult R&B Airplay:
  • 07. November 2009 Platz 13 | 14. November Platz 9
  • Urban Adult Contemporary Charts:
  • 09. Dezember 2009 Platz 1
  • Radio-Charts Deutschland:
  • 33/2009 Platz 71 | 34/2009 Platz 57 | 35/2009 Platz 49 | 36/2009 Platz 31 | 37/2009 Platz 33 | 38/2009 Platz 34 | 39/2009 Platz 29 | 40/2009 Platz 31 | 41/2009 Platz 40 | 42/2009 Platz 45 | 43/2009 Platz 55 | 44/2009 Platz 72 | 45/2009 Platz 80
  • Nielsen Airplay Charts Deutschland
  • 36/2009 Platz 29 | 39/2009 Platz 27 | 40/2009 Platz 30
  • Billboard Hot 100
  • 11. August 2009 Platz 100
  • Hot Dance Club Play:
  • 30. September 2009 Platz 9 | 07. Oktober 2009 Platz 3 | 14. Oktober 2009 Platz 2 | 21. Oktober 2009 Platz 1
  • Britische Singlecharts:
  • 11. Oktober 2009 Platz 12 | 18. Oktober Platz 14 | 25. Oktober Platz 5 | 01. November Platz 8 | 08. November Platz 14 | 15. November Platz 19 | 22. November Platz 28 | 29. November Platz 28 | 06. Dezember Platz 35 | 13. Dezember Platz 44 | 20. Dezember Platz 64 | 27. Dezember Platz 62 | 03. Januar Platz 46 | 10. Januar Platz 69
  • Deutsche Singlecharts (Doppelsingle mit "I Look To You"):
  • 16. Oktober 2009 Platz 41 | 23. Oktober Platz 46 | 30. Oktober Platz 52 | 07. November Platz 65 | 14. November Platz 73 | 21. November Platz 81 | 28. November Platz 86 | 04. Dezember Platz 99 | 11. Dezember Platz 103 | 18. Dezember Platz 115
  • Italienische Singlecharts:
  • 20. Oktober 2009 Platz 6
  • Irische Singlecharts:
  • 16. Oktober 2009 Platz 40 | 23. Oktober Platz 11 | 30. Oktober Platz 8 | 06. November Platz 15 | 13. November Platz 24 | 20. November Platz 35 | 27. November Platz 38

    "I Didn't Know My Own Strength"
  • Billboard R&B/Hip-Hop Songs:
  • 25. September 2009 Platz 66
  • Polnische Singlecharts:
  • 02. Oktober 2009 Platz 1
  • Hot Dance Club Play:
  • 12. September 2009 Platz 44

    "Worth It" (US-Single)
  • Urban AC Charts
  • 14. Februar 2010 Platz 33 14. März 2010 Platz 17
  • Billboard R&B/Hiphop Charts
  • 18. Februar 2010 Platz 77 | 18. Februar 2010 Platz 61


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