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Auferstehung der Soul-Göttin
Whitney Houston ist zurück

Quelle: Berliner Kurier
Art der Quelle: Online
Autor: STH
Datum: 06.09.2009
Anlass: Albumveröffentlichung am 28. August 2009
Ton: positiv


Zurück aus der Drogenhölle, mit Schmerz in der Stimme: Whitney Houston hat ein neues Album herausgebracht.; zvg Auf einmal ist da diese Stimme wieder. Diese Stimme, die sich scheinbar mühelos in die Höhe zieht. "I look to you" jubiliert sie. Sieben Jahre lang haben wir sie nicht mehr gehört. Jetzt ist sie wieder da: Whitney Houston. Mit dem Album "I look you" scheint sie die Schatten der Vergangenheit einfach so wegzusingen.

Wer in letzten Jahren Bilder von der heute 42-Jährigen sah, glaubte nicht mehr, dass sie noch einmal zurück könnte. Zur Musik, auf die Bühne. Sie war ein Drogenwrack, um Jahrzehnte gealtert. Ein Mann war Schuld, ihr Mann. Bobby Brown. Er schlug sie, sie liebte ihn. Zu lange. Drogen schienen der einzige Ausweg. Seit zwei Jahren ist die Scheidung rechtskräftig.

Zwei Jahre hat Whitney Houston gebraucht, um zu sich zurückzufinden. Zur Musik. "Wenn es etwas gab, das ich nach all den Dingen, die ich durchgemacht habe, sagen wollte, dann dass ich nichts als Liebe in mir habe", sagt sie heute. "Ich hatte den Punkt erreicht, an dem alles hinter mir lag und es Zeit war, mich vorwärts zu bewegen."

Vorwärts heißt auch einen Schritt zurück. Denn das neue Album klingt auch wie damals. Mit den Balladen, die man kennt, die man liebt. "Ich bin mit Gospelgesang aufgewachsen, und ich war in keinem Fall bereit, das zu ändern, was die Leute am meisten an mir lieben." Aber es gibt auch Dancesongs ("Million Dollar bill"), sie singt mit Akon ("Like I never left"). Nur eines ist heute ein wenig anders - ihre Stimme. Die klingt tiefer, nach Schmerzen, nach gelebtem Leben.




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