startseite news "love, whitney" archiv newsgalerie
termine
|
fans biographie galerie multimedia über die seite
|
presse Kurier termine feedback |
|
Tonstudio statt Ruhe und Erdbeereis
Sieben Jahre machte Whitney Houston nur mit ihrer Sucht Schlagzeilen: Jetzt singt sie wieder für Gott und die Tochter. Quelle: Kurier Art der Quelle: Online Autorin: Brigitte Schokarth Datum: 27.08.2009 Anlass: Albumveröffentlichung am 28. August 2009 Ton: neutral
Bobbi Kristina in die Schule bringen. Die Tochter wieder abholen und ihr Erdbeereis kaufen. Dazwischen: einfach nur Ruhe und Frieden haben. So stellte sich Whitney Houston 2006 ihr Leben vor. Doch ihr Entdecker Clive Davis, heute Kreativ-Direktor von Sony Music, plante ihr Comeback.
Zuerst, erzählt Houston, war sie nicht sehr begeistert: "Ich war gerade nach Los Angeles gezogen, Bobbi und ich hatten ein wunderschönes Haus in Laguna bezogen und ich genoss es, mit ihr allein zu sein. Das hatte ich ja bisher nicht gehabt." Die 46-Jährige meint damit nicht nur, dass sie kurz nach Bobbis Geburt ständig auf Tour war. Sie meint auch das, was sie heute verharmlosend mit "nicht so gute Zeiten" bezeichnet: Ihre Ehe mit dem prügelnden R-&-B-Sänger Bobby Brown, ihre Drogensucht, die sie Anfang des neuen Jahrtausends bis zum Gerippe abmagern ließ. Und als sie Ende 2006 nach einem Entzug und der Scheidung ihr Leben wieder in den Griff bekam, stand das Thema Karriere ganz hinten auf ihrem Plan. Geschmeichelt "Ich fühlte mich schon geschmeichelt, dass mich die Leute wieder hören wollten", erklärt sie. "Ich hatte auch immer wieder Anfragen von Fans, wenn ich auf dem Markt einkaufen oder in Restaurants war. Aber bevor ich Clive zusagte, wollte ich sichergehen, dass Bobbi wusste, was ich mache und einverstanden war." Die heute 16-Jährige war es. War sogar Houstons "größte Unterstützung", ermutigte die Mama, wenn sie müde war oder eine depressive Phase hatte. Dass "I Look To You" trotzdem drei Jahre Produktionszeit benötigte, führt Houston auf ihre Arbeitsweise zurück: "Ich war immer am besten, wenn ich mir die Songs sehr sorgsam ausgesucht habe. Ich wollte Klassiker finden. Songs, die dich zum Lachen bringen, zum Weinen oder zum Tanzen. Melodien, die in den Herzen der Hörer überleben." Deshalb, sagt Houston, sei "I Look To You" ein sehr persönliches Album geworden. Mit dem Titelsong als Speerspitze - als Manifest zum Martyrium. Hoffnung "Dieses Lied sagt alles, was ich über die letzten paar Jahre zu sagen habe. Es gibt Zeiten und Situationen im Leben, in denen du nach einer höheren Kraft tief in dir suchen musst. Manchmal, wenn du glaubst, du hast keine Hoffnung mehr, gibt es sie. Aber du musst dich selbst beiseite schieben und die Inspiration finden, die nur Gott dir geben kann." Ein ähnliches Thema behandelt die Ballade "I Didn't Know My Own Strength", die Songwriterin Diane Warren Houston auf den Leib geschrieben hat. Es gibt aber auch simple Liebeslieder wie "Like I Never Left You", ein Duett mit Akon, und "Million Dollar Bill" von Alicia Keys . Die Arbeit mit ihr sieht Houston als den Wendepunkt bei den Aufnahmen zu "I Look To You". "Ich hatte Alicia bei Clives Pre-Grammy-Party kennengelernt und gefragt, ob sie mich produzieren will. Und als ich dann später mit ihr im Studio war, machte es klick. Davor hatte ich beim Singen immer gemischte Gefühle. Aber mit Alicia war es auf einmal: Jetzt spüre ich, dass ich es noch kann! " Biografie: Tiefpunkt in Reality-Soap Karriere Whitney Houston wurde am 9. 8. 1963 in New Jersey geboren. Dionne Warwick ist ihre Kusine, Aretha Franklin ihre Taufpatin. Ihr Debüt-Album erschien 1985. Mit Hits wie "I Will Always Love You" und "I Wanna Dance With Somebody " verkaufte sie 170 Millionen Tonträger. Sie spielte in Filmen wie "Bodyguard" und "The Preachers Wife". Privat 1992 heiratete sie den R-&-B-Star Bobby Brown, 2001 trat sie bei einem Michael- Jackson-Tribute-Konzert bis auf die Knochen abgemagert auf und gab 2002 zu, süchtig zu sein. 2004 spielte sie in diesem Zustand in einer Reality Soap ihres Mannes mit, die der Hollywood Reporter als widerlichste Serie der Welt titulierte. |
nach oben